Unser

Brauchtum

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Tracht

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Unsere Bregenzerwälder Tracht ist die Juppe.

Sie ist schlicht. Sie ist elegant. Und sie ist eine der ältesten und wertvollsten Trachten Europas, die Bregenzerwälder Frauentracht. Vor bald 50 Jahren hat man sie kaum mehr gesehen.

Die damals strengen Vorschriften für Juppenträgerinnen ließen keinen Spielraum für Individualität. So durften beispielsweise kurzhaarige Damen die Juppe nicht tragen, zumal die Haare für die passende Frisur, nämlich die Wälderzöpfe, lang sein mussten.

Tatsächlich drohte die Juppe auszusterben. Erst als die Vorschriften gelockert wurden, konnte sie eine wahre Renaissance erleben. Immer öfter wurde sie auch von jungen Wälderinnen getragen. Heute ist die Juppe meist das Festkleid zu besonderen Anlässen wie Hochzeit, Taufe, Erstkommunion, Fronleichnam, Begräbnis sowie zu weltlichen Festen.


Als traditionelles Kleidungsstück wird die Juppe von einer Generation zur nächsten weitergegeben.

Die Männertracht ist im normalen Alltag ausgestorben. Arbeitsbedingt kamen die Männer in andere Regionen und wollten wohl nicht auffallen. Zurück in der Heimat wurde dann die „alte Mode“ nicht mehr aufgenommen. Heute finden wir die Männertracht noch bei Musik- oder Trachtenvereinen.

Alpzeit

Alpe Vorderüntschen

Über den Sommer sind unsere Kühe auf der Alpe Vorderüntschen. Auf dieser Alpe sind insgesamt ca. 90 Kühe, 5 Ziegen ein paar Hühner und ca. 20 Schweine. Die Tiere verbringen ca. 65 Tage auf der Alpe. Die Alpe liegt auf 1700 m Seehöhe. Auf der Alpe wird Bergkäse und Butter produziert.

Die Tiere werden vom Alppersonal (1 Senner, 1 Hirte, 3 Pfister und 1 Köchin) bestens betreut. Bildnachweis: Berchtold Ludwig

Alpe Körb

Währenddessen befindet sich unser Jungvieh den ganzen Sommer über auf der Alpe Körb. Diese liegt auf ca. 1700 m auf dem Hochtannbergpass. Die Alpe wird von einer jungen Familie aus dem Bregenzerwald bewirtschaftet. Auf dieser Alpe werden ca. 400 Stück Jungvieh gesömmert. Von der Alphütte geht ein wunderschöner Rundweg zu dem idyllisch gelegenen Körbersee. Gerade für Familien bietet sich die genussvolle Wanderung an.

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Vorsäß (Voralm)

Das Vorsäß Vorderhopfreben liegt am Ortsende von Schoppernau. Unsere Familie ist im Frühling ca. 4 Wochen und im Herbst nach der Alpzeit ca. 3 Wochen mit unseren Kühen im Vorsäß.

Vorderhopfreben ist ein Gemeinschaftsvorsäß mit 10 Landwirten. Auf dem Vorsäß sind ca. 100 Kühe auf der Weide.

Jeder hat seinen eigenen Stall und seine eigene Hütte. Daneben gibt es eine eigene Sennerei in der die Milch dann verarbeitet wird.

Oberhalb des Vorsäßes liegt auch die historische Villa Maund. Sie wurde als Jagdvilla vom englischen Bankier Sir John Oakley Maund im Jahre 1890 erbaut. Das Jagdschloss Villa Maund zählt auch heute noch zu den bedeutendsten historischen Denkmälern Vorarlbergs und zieht seine Besucher durch seine außergewöhnliche Architektur und einzigartige Geschichte in den Bann. Die Villa Maund kann durch einen schönen Rundweg besichtigt werden.

 

Die Vorsäßzeit ist die schönsten Zeit im Jahr und wir genießen es immer sehr, wenn wir mit unseren Tieren in Vorderhopfreben sind. Natürlich freuen wir uns und besonderes die Kühe auf einen Besuch unserer Hausgäste in unserem wunderschönen Vorsäß.

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Alptag

Die Bauern im Bregenzerwald kultivieren eine altbewährte Bewirtschaftungsform, die Dreistufen- Landwirtschaft.

Im jahreszeitlichen Kreislauf bleiben die Tiere über die Wintermonate im Stall und werden mit luftgetrocknetem Heu von den Talwiesen gefüttert. Im Frühjahr und im Herbst kommen sie auf die saftigen Weiden der mittleren Alpe. Diese Vorsäße befinden sich auf rund 900 m Seehöhe.

Ende Juni geht’s auf die Hochalpe, wo sie dann die den ganzen Sommer weiden. Anfang September kehren alle mit einem feierlichen Alpabtrieb wieder zurück auf das Vorsäß oder ins Tal zu den Heimbetrieben. Das ganze Dorf ist auf den Beinen, wenn am Alptag die Älpler mit dem Vieh wieder gesund ins Tal zurückkehren.

Traditionell findet der Alptag Anfang bzw. Mitte September statt. Witterungsbedingt kann es erforderlich sein, dass der Alptag vorgezogen werden muss. Wir bitten Sie daher, sich im Voraus zu erkundigen, auf welchen Tag der Alpabtrieb fixiert wurde.

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